Auf welchem Social Media Kanal kann ich am schnellsten Follower aufbauen?

Auf welchem Social Media Kanal kann ich am schnellsten Follower aufbauen?

Neulich bin ich in einer Facebook-Gruppe über diese Frage gestolpert. Genauer formuliert lautete die etwa so:

„Auf welcher Plattform sollte ich aktiv sein, um am schnellsten Follower aufzubauen. Ich bin seit etwa 5 Monaten auf Instagram und es läuft sehr schleppend.“

Tja, was soll ich sagen:

„Social Media braucht Zeit!“

Die Entscheidung, ob eine Social Media Plattform die Richtige ist, wird von vielen Faktoren beeinflusst.

 

Das wären beispielweise:

  • Habe ich meine Zielgruppe genau definiert?
  • Auf welchen Plattformen ist mein Wunschkunde anzutreffen?
  • Welche Mehrwert kann ich meiner Zielgruppe bieten?
  • Welche Medien (Bild, Text, Video) sind für meine Botschaft besonders geeignet?
  • Welche Ziele verfolge ich mit meiner Social Media Strategie?

Diese Liste ist natürlich nicht komplett. Aber nehmen wir mal an:

  • Du hast Dir zu den oben genannten Punkten Gedanken gemacht
  • Du hast eine Content Strategie
  • Der Content wird kanalspezifisch ausgesteuert
  • Du postest regelmäßig
  • Du interagierst mit deinen Fans

Ganz gleich, für welchen Social Media Kanal Du Dich entscheidest, es braucht Zeit, um eine gute und starke Community aufzubauen.

Und damit meine ich eine Community, die mit Deinen Beiträgen interagiert und sich wirklich für Deine Inhalte interessiert. Wenn man sich die Abonnenten / Fans / Follower nicht kauft oder Mitglied in irgendwelchen dubiosen Klick-Gruppen ist, wo Bots auf Beiträge reagieren und Interaktion vorgaukeln… dann dauert es seine Zeit.

Ich hoffe, Du hast nicht einen Zaubertrick erwartet und bist jetzt enttäuscht.

 

Jeder Social Media Kanal hat seine Besonderheiten

 

Versuche nicht, auf allen Hochzeiten zu tanzen. Jeder Social Media Kanal ist anders. Es ist nicht empfehlenswert, auf allen Kanälen absolut das Gleiche zu posten. Es muss sich für Deine Zielgruppe „lohnen“, Dir auf mehreren Social Media Plattformen zu folgen. Und wenn bei Dir überall der gleiche Einheitsbrei steht, dann bleiben die Fans aus.

Demzufolge, wenn Du jeden Kanal richtig bespielen will, dann ist es auch besonders zeitintensiv. Also auch hier kommt der Aspekt der Zeit ins Spiel. 

Konzentriere dich lieber auf 2 Kanäle, die für deine Marke relevant sind.  Weniger ist manchmal mehr…

… und bringt Zeit mit 😉

Wieviel von mir soll ich zeigen und wo liegt meine Grenze der Sichtbarkeit im Internet?

Wieviel von mir soll ich zeigen und wo liegt meine Grenze der Sichtbarkeit im Internet?

Diese Frage stellte ich mir ganz zu Beginn meiner Aktivitäten auf Social Media. Diese Frage begleitet mich aber auch heute noch.

Mit der Frage „Wieviel soll ich von mir zeigen?“ sollten sich gerade Menschen beschäftigen, die als Personenmarke in Digitalen Medien unterwegs sind.

Reine Produktwerbung auf Social Media kommt schon lange nicht mehr an. Die Menschen wollen Gefühle und Erlebnisse. Das schafft man, in dem man

  • Follower und Fans hinter die Kulissen blicken lässt,
  • sich authentisch als Person zeigt
  • und mit ihnen ins Gespräch kommt (Interaktion).

Bei den Social Media Trends für 2019 steht AUTHENTIZITÄT ganz weit oben. Für mich bedeutet authentisch sein:

  • Echtheit
  • Ehrlichkeit
  • Aufrichtigkeit
  • Ecken und Kanten zeigen, also die eigene Persönlichkeit
  • eigene Werte haben und zu denen stehen
  • im Business und Privatleben nicht 2 unterschiedliche Gesichter zeigen. Also keine Maske nur fürs Internet aufsetzen.

Authentizität ist für mich DIE Basis für Vertrauen.

Doch ist es weniger authentisch, wenn ich nicht mein ganzes Privatleben mit der Welt teile?
Muss ich mich unter Druck setzen lassen, wenn die Person XY, deren Business meinem sehr ähnelt, besonders viel von ihrem Leben preisgibt?

Ganz klar: NEIN!

 

Authentisch ist zwar persönlich, aber nicht privat.

Gerade auf Instagram ist gerade der Hype mit den Stories ganz groß. Manchmal habe ich das Gefühl, dass manche Accounts eine Challenge daraus machen:

„Wer ruft noch mehr Emotionen hervor?“ oder

„Wer verrät noch mehr Privates über sich?“ oder

„Wer zeigt sich noch krasser oder lustiger?“

Wenn es zu der eigenen Person, zum eigenen Business und auch zu der Zielgruppe auf diesem Kanal passt, dann ist es vollkommen in Ordnung. Die Follower, denen es zu viel erscheint, dürfen dem Kanal ja auch jederzeit entfolgen.

Gehört man jedoch nicht zu den absolut extrovertierten Menschen, kann ich nur den Tipp geben:

Sich vorher Gedanken über die Grenze zwischen persönlich und privat zu machen. Mit kleinen Schritten beginnen und auf sein Bauchgefühl hören. 😉

  

Wo liegt eigentlich die Grenze zwischen „Persönlich“ und „Privat“?

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nicht DEN richtigen Weg gibt. Was für den einen schon fast intim ist, ist für den anderen noch vollkommen im Rahmen. Diese Grenze legt jeder für sich und für sein Business ganz allein fest.

Ich bin in den digitalen Medien immer persönlich, aber nie privat. Es heißt, es gibt Themen, über die ich nicht öffentlich spreche und auch nicht sprechen möchte.  Und es ist für mich vollkommen in Ordnung. Ich bin z.B. Mama von 2 wundervollen Kids. Aber ich halte sie aus den Sozialen Medien raus. Zumindest gibt es keine Fotos und Videos von den beiden, die sie frontal und kenntlich zeigen.

Hier ist meine Grenze zum privaten Bereich. Es kann sein, dass sich diese mit der Zeit verschiebt. Aber das entscheide nur ich allein.

Wer mir jedoch auf Facebook oder Instagram folgt, erlebt mich immer 100% authentisch!

 

Keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Keine zweite Chance für den ersten Eindruck

Der Satz kommt Dir sicherlich bekannt vor. Ich möchte heute über eine Erfahrung schreiben, die ich neulich auf einer Facebook-Fanpage machte. Beim Lesen dieses Artikels wirst Du verstehen, was dieser Satz damit zu tun hat.

Einige von Euch wissen vielleicht, dass ich in meiner Freizeit leidenschaftlich gerne nähe. 2012 entstand mein Label „Wear It Easy“. Es handelt sich dabei um genähte Oberteile für Kinder, die sich den Arm gebrochen haben. Diese Kinder haben dann für mehrere Wochen einen Gips oder eine Schiene und das tägliche An- und Ausziehen wird damit oft zur Quall. Die Entstehungsgeschichte von Wear It Easy darf gerne unter dem angegebenen Link nachgelesen werden.

Damit ich die eiligen Bestellungen meiner Kunden schnell anfertigen kann – hier zählt jeder Tag, habe ich immer ausreichend unterschiedliche Stoffe vorrätig. Ich mag gerne ausgefallene Stoffe. Die örtlich ansässigen Geschäfte haben nicht immer die passende Auswahl und so bin ich darauf angewiesen, regelmäßig Stoffe im Internet zu bestellen.

So viel zur Vorgeschichte 😉

Interessante Facebook-Fanpage

Vor einigen Monaten bin ich durch eine Facebook-Werbeanzeige auf die Fanpage eines größeren Stoffgeschäft aufmerksam geworden, das sowohl stationär als auch online aktiv ist. Die Fanpage hatte bereits einige Tausend Fans. Neben den außergewöhnlichen Stoffen, teilweise aus Eigenproduktionen, ist mir die Facebook-Seite durch ein sehr gutes Social Media Marketing aufgefallen:

  • Neue Stoffe wurden im Vorfeld angekündigt
  • Bevor die Stoffe online erschienen sind, gab es schon die ersten Beispiele fertig genähte Kinderkleidung
  • Es fand eine gute und zeitnahe Interaktion mit der Community statt usw.

Es hat mir richtig Spaß gemacht, über Wochen diese Aktivitäten zu verfolgen. Als meine Stoffvorräte zu neige gingen, war mir klar, woher der Nachschub kommen soll. Also ging ich direkt auf die Facebookseite des Händlers und von da aus auf die Webseite mit dem angeschossenen Online-Shop. Dazu muss ich sagen, dass ich Facebook privat überwiegend mobil nutze. Im Online-Shop musste ich feststellen, dass dessen Bedienung mit einem Mobiltelefon eine Zumutung war. Ich kam nicht besonders weit und musste bereits vor dem Warenkorb aufgegeben.

Durch mein intensives Verfolgen der Social-Media-Aktivitäten des Händlers baute sich bei mir allerdings eine ordentliche Portion Vertrauen in die Seite auf und so wollte ich dem Unternehmen eine 2. Chance geben. Das ist viel mehr, als man im Online-Business sonst bekommt 😉

Ein paar Tage später, als ich dann mit meinem Notebook online war, fiel mir der Stoffhändler wieder ein. Also gut. Nächster Versuch. Den auf Facebook neu angekündigten Stoff fand ich im Shop sehr schnell , da er prominent auf der Startseite platziert war. Ich wollte gleich 2 Meter davon haben. Das System gab eine Rückmeldung, dass die gewünschte Menge nicht vorrätig sei. Es gab auch keine Auskunft über den Vorrat. Hm, schade. Ich versuchte es mit der Eingabe von 1,5 m. Die Fehlermeldung blieb unverändert. In 10 cm-Schritten versuchte ich, mich der vorrätigen Menge anzunähern. Nach einer ganzen Weile landete ich bei 40 cm, die ich dann hätte bestellen können. Das reichte mir absolut nicht. Was soll ich mit einem 40 cm-Stück anfangen?! Schon etwas leicht genervt machte ich mich auf die Suche nach einer Stoff-Alternative. Bei dem quasi nicht mehr vorrätigen Stoff stand der Name des Herstellers ganz groß in der Beschreibung. Damit müsste die Suche nach Alternativen ja ein Kinderspiel werden. Die Eingabe des Herstellernamens im Suchfenster lieferte 0 Treffer. Wie ist das möglich?!?! Tja, die Suchfunktion funktionierte wohl auch nicht optimal :-/

Kurz vorm Warenkorb brach ich meinen Bestellvorgang zum wiederholten Mal ab.

Bis zu diesem Moment dachte ich: „Schade, der Händler hat so ein tolles Social Media Marketing und so eine schlechte eCommerce-Lösung.“

Ich entschied mich, auf der Facebook Fanpage einen Besucherbeitrag zu schreiben und dem Händler meine Beobachtungen mitzuteilen. Ich zählte die Punkte auf, die mir negativ auffielen und machte zu jedem Punkt einen Vorschlag zur Verbesserung der Usability. Es war also eine gerechtfertigte Kritik, in einem sehr höfflichen und vernünftigen Ton formuliert. Ich war auf die Rückmeldung des Händlers gespannt. Als nach 2 Tagen immer noch keine Reaktion kam, besuchte ich die Fanpage erneut. Ich suchte vergeblich nach meinem Beitrag und musste feststellen, dass er anscheinend unbeantwortet gelöscht wurde!

Ich rechnete ja nicht damit, dass die aufgezählten Schwachpunkte sofort behoben werden würden. Aber ein „Vielen dank für Dein Feedback. Wir werden prüfen, ob wir eine Lösung herbeiführen können usw.“ Es wäre doch schon mal ein Anfang, oder? Anscheinend war der Betreiber der Seite gar nicht gewohnt, mit negativen Rückmeldungen umzugehen und hat sich aus seiner Sicht für das Einfachste entschieden: fürs LÖSCHEN.

Mit seiner Vorgehensweise verletzte er allerdings eine ganz wichtige Regel für die Kommunikation auf Social Media. Sind Dir diese Regeln bekannt? Falls nein, hier geht es zu meinem Beitrag, der sich mit diesem Thema Regeln der Kommunikation auf Facebook beschäftigt.

Meine Konsequenz? Ich überlegte tatsächlich, da nochmal nachzufassen und entschied mich allerdings dagegen. Ich habe die Fanpage entliked und bin nun kein Fan mehr. Ich mochte mich einfach nicht mehr darüber aufregen und noch mehr Zeit mit diesem Thema verbringen. Mir war dafür meine Zeit einfach zu schade. Dieser Händler wird mich als Kunde definitiv nicht mehr gewinnen können.

Ich bin mir sicher, es gibt andere Nutzer, die nach der Löschung des eigenen kritischen Kommentars „auf die Barrikaden gehen“ würden. Sie könnten die Löschung in der Community thematisieren. Oder den Kommentar immer wieder posten und auf eine Reaktion warten. U.U. würde dieser Vorfall größere Wellen schlagen als der ursprüngliche Kommentar es je getan hätte.

Vielleicht fragst Du dich gerade, woher ich meine Stoffe nun beziehe? Einige Tage später fand ich auf Facebook eine andere spannende Stoffseite. Inzwischen sind 2 Großbestellungen raus. Der Service, die Kommunikation und die Qualität überzeugen. Ich komme gerne wieder!

 

Fazit:

Der nächste Anbieter im Netz ist nur einen Klick entfernt. Gerade bei einem großen Wettbewerb bekommt man als Unternehmen oft nur EINE CHANCE, einen Interessenten in einen Kunden zu verwandeln. Dabei spielt Social Media eine wichtige Rolle. Verpasse diese Chance nicht!

 

Warum Dein Unternehmen auf Facebook sein sollte

Warum Dein Unternehmen auf Facebook sein sollte

Bist Du schon Social?

Oder warum Dein Unternehmen in den Sozialen Netzwerken vertreten sein sollte….

Die Idee für diesen Blog-Artikel entstand während einer Party, auf der ich eingeladen war. Während eines normalen Smalltalks wurde ich gefragt, was ich beruflich so machen würde. Als ich mich als Verfechterin von Online Marketing und Social Media outete, entstand plötzlich eine interessante Diskussion über Facebook & Co. Die anfängliche Meinung meines Gegenübers zum Thema Präsenz auf Facebook war folgende: „Am besten gar nicht dabei sein, dann bekommt man als Firma auch keine negativen Kommentare. Das kann einem die Existenz kosten.“

Wirklich????

Wie jedes Medium, bieten auch Soziale Netzwerke viele Chancen und Möglichkeiten, aber auch viele herausfordernde Interaktionen. Lass uns zuerst die Vorteile unter die Lupe nehmen.

Warum Facebook-Marketing?

In meinen Ausführungen werde ich mich überwiegend auf Facebook beziehen, weil dieser Kanal in Deutschland die meisten aktiven Nutzer hat und auch die Erwartungen für die nächsten Jahre eine Steigerung der Nutzer prognostizieren.

In diesem Artikel:

  • gehe ich detaillierter auf die Vorteile von Social Media für Ihr Unternehmen ein
  • zeige Dir, warum eine Facebook-Fanpage wichtig ist
  • gebe ich Empfehlungen für die ersten Schritte auf Sozialen Plattformen

Während meiner Recherche für diesen Artikel bin ich auf eine interessante Auswertung gestoßen. Diese zeigt die Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung von Social Media durch Unternehmen in Deutschland im Jahr 2015.

 

 

(Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/214159/umfrage/gruende-fuer-die-nutzung-von-social-media-durch-unternehmen/).

Meiner Meinung nach stellt diese Auswertung die wichtigsten Vorteile von Facebook & Co. sehr gut heraus:

  • Durch die Aktivitäten wie das Teilen von themenrelevanten Inhalte und das Posten in den entsprechenden Gruppen erlangt ein Unternehmen eine Steigerung seines Bekanntheitsgrades.
  • Durch Social Media wird die Kommunikation mit der Community (Kunden / potentielle Kunden /Interessenten) vereinfacht.
  • In Social Media Kanälen lassen sich Bedürfnisse wecken, die zu einer Umsatzsteigerung führen.

    Vielleicht fragst Du Dich gerade, wie das funktionieren soll? Im Suchmaschinenmarketing (SEM) wird der Nutzer unter Einsatz von Bannern und deren Einblendungen beworben. Dies erfolgt allerdings erst nachdem der Nutzer in der Suchmaschine aktiv einen Suchbegriff eingegeben hat und Google & Co. danach suchen lässt. Bei Facebook funktioniert es ganz anders. Jeder Nutzer, der sich auf Facebook bewegt, hinterlässt mit seinem Verhalten bestimmte Spuren. Das sind Informationen, die es Facebook ermöglichen, unsere Interessen und Vorlieben besser kennen zu lernen. Ich z.B. lese oft Beiträge zum Thema Hund und bin sonst auch noch sehr an dem Thema Nähen interessiert, weil beide Bereiche zu meinen Hobbies gehören. Wenn ich also auf Facebook unterwegs bin, erscheinen in meinem persönlichen News-Bereich gesponserte Beiträge (Werbeanzeigen), die sich mit diesen Themen beschäftigen. Die Einblendung von geschalteten Werbeanzeigen erfolgt also nach den Interessen bestimmter Zielgruppen. So können dem Facebook-Nutzer Produkte und Dienstleistungen angezeigt werden, von denen er vorher keine Kenntnis hatte. Durch diese Facebook-Vorgehensweise bin ich auf einige interessante Online-Shops für ausgefallene Stoffe gestoßen, die ich sonst vermutlich nicht entdeckt hätte. Inzwischen bestelle ich da regelmäßig meine Stoffe auf Vorrat. In meinem Beispiel resultiert die Umsatzsteigerung aus der Gewinnung neuer Kunden.

  • Beim Einsatz von klassischen Werbemedien, wie Anzeigen in einer Tageszeitung, sind die Streuverluste u.U. recht hoch, da der Leser der Zeitung nicht genau definiert werden kann. Wie alt ist er wohl? Was macht er am liebsten in seiner Freizeit? Bei Facebook hast Du die Möglichkeit, Deine Zielgruppen sehr detailliert zu definieren. So können bei der Schaltung von Facebook-Anzeigen (Facebook Ads) große Streuverluste vermieden werden. Damit erreichst Du eine zielgruppenorientierte Ansprache und kannst Dein Werbebudget gezielter und zielführender einsetzen.

Aber auch aus der Sicht der Suchmaschine ist eine Präsenz in Social Media sehr empfehlenswert, denn diese ist von Google oft besser auffindbar als die Firmen-Webseite.

Angst vor negativen Kommentaren?

Natürlich kann es vorkommen, dass sich ein unzufriedener Kunde, ob berechtigt oder unberechtigt, negativ über Dein Unternehmen äußert. Das kann er offline tun, das wäre nichts Neues 😉 Aber auch online gibt es inzwischen viele Gruppen / Diskussionsforen, wo Kritik hinterlegt werden kann und auf offene Ohren trifft…

Kurzum, wenn ein Nutzer unzufrieden ist und das auch kundtun möchte, hat er dazu viele Möglichkeiten. Und Du als Unternehmer bekommen u.U. nichts davon mit. Mit Google Alerts (https://www.google.de/alerts) kannst Du zwar herausfinden, ob über Dein Unternehmen / Deine Marke bereits „gesprochen“ wird. Hier kannst du allerdings nur bedingt den Sachverhalt erläutern und Stellung nehmen bzw. mit dem Kritiker nach einer Lösung suchen.

MEINE EMPFEHLUNG:

  • Biete Deiner Zielgruppe z.B. mit einer Facebook-Fanpage, eine Plattform an, auf der sich Deine Community äußern kann, ob positiv oder negativ.
  • Trete mit Deiner Zielgruppe in einen direkten Kontakt und hören gut zu!
  • Versuche, mit Deinen Inhalten einen Mehrwert für Deine Community zu bieten. Dieser Mehrwert könnten je nach Branche und Zielgruppe z.B. Tutorials oder Videos sein, die im Support immer wieder auftretende Fragen klären oder z.B. bei häufigen Problemen die Lösungsmöglichkeiten zeigen.
  • Beziehe Deine Community in die Weiterentwicklung Deiner Produkte und Dienstleistungen mit ein. Das ist die beste und günstigste Marktforschung, um die Bedürfnisse und Probleme Deiner Zielgruppe besser zu verstehen.
  • Behalte die Diskussionen und Äußerungen im Blick. Beachte dabei unbedingt die wichtigsten Regeln für die Kommunikation auf den Sozialen Kanälen.

Du kennst diese Regeln noch nicht? Dann bist Du der richtige Leser für meinen Artikel, der sich mit den 8 wichtigsten Regeln für die Kommunikation auf einer Facebook Fanpage befasst.


FAZIT:

Große Firmen sind schon lange auf Facebook. Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und lokale Geschäfte ist der Einsatz von Social Media empfehlenswert.

Erste Schritte:

  • Definiere feste Verantwortlichkeiten im Umgang mit Anfragen, Support-Themen etc. Beauftrage einen Social-Media-Manager (intern oder extern), die Anfragen zeitnah und kompetent zu beantworten. Eventuell wird sich dieser bei komplexen Themen vorher mit den Verantwortlichen für das jeweilige Thema rücksprechen wollen.
  • Denke an die Empfehlungen, die ich Dir gegeben habe:
    • Höre Diener Community zu
    • Interagiere mit ihr
    • Unterstütze sie bei Fragen und Problemen
    • Binde die Community in ihre Wertschöpfungskette ein

=> Mit diesen Maßnahmen bildest Du eine starke Community, die hinter Dir und Deiner Marke steht.

Nutze den Werbeanzeigenmanager (Facebook-Werbung), um die Reichweite Deiner Beiträge zu erhöhen und neue Interessenten anzusprechen. Im Gegensatz zum Suchmaschinenmarketing ist das Preis-Leistungsverhältnis für die Werbung auf Facebook deutlich besser. Vorausgesetzt, Du kennst bereits Deine Zielgruppe.

Facebook entwickelt sich zur wichtigsten Werbeplattform im Netz. Lasse Dir die Chancen nicht entgehen und sei dabei!

Meinen Gesprächspartner auf der Party konnte ich im Laufe unserer Diskussion von den Vorteilen für sein Unternehmen durch den Einsatz von Social Media überzeugen und er wollte sich mit dem Thema Facebook Fanpage näher auseinandersetzen. Wie sieht es mit Dir aus?

Kennst Du Deine bei Facebook hinterlegten Interessen?

Kennst Du Deine bei Facebook hinterlegten Interessen?

Kennst Du Deine bei Facebook hinterlegten Interessen?

Oder: What Facebook thinks you like…

 

Hast Du Dich schon mal gefragt, aus welchen Grund Dir die eine oder andere Werbeanzeige bei Facebook angezeigt wird? Persönlich habe ich die Erfahrungen gemacht, dass mein Newsfeed oft sehr passende Werbung hat. Bei manchen Beiträgen wundert es mich allerdings sehr, dass ich anscheinend zu einer bestimmten Zielgruppe gehören soll. Geht es Dir ähnlich? In diesem Beitrag möchte ich Dir einige Faktoren, die dieses Thema beeinflussen, etwas näherbringen und Dir zeigen, wie Du diese:

  • für eine für Dich sinnvollere Zusammenstellung Deines Newsfeeds und/oder
  • bei der Gestaltung von eigenen Facebook-Werbeanzeigen

zu Deinem Vorteil nutzen können.

Dieser Artikel richtet sich nicht nur an Nutzer, die ausschließlich privat auf Facebook unterwegs sind, sondern vor allem an diejenigen, die Facebook geschäftlich nutzen.

Welche Werbung Dir angezeigt wird, hängt von vielen Faktoren ab und wird durch einen komplexen Facebook-Algorithmus gesteuert. Vor allem für Dich als Werbetreibender macht es jedoch Sinn, dich mit dem Thema näher zu beschäftigen.

 

Woher weiß Facebook, was mich interessiert?

 

Wenn Du eine Werbeanzeige bei Facebook verfasst und diese so gezielt wie möglich ausstrahlen lassen möchtest, muss Du zuvor einige Parameter Deiner Zielgruppe betreffend definieren. Unter anderem gehören dazu demographische Merkmale wie Alter, Standort und Geschlecht. Diese Merkmale gibt man als Facebook-Nutzer teilweise bereits bei der Registrierung preis. Viel spektakulärer ist die Definition der Zielgruppe anhand ihrer Interessen. Jedoch, woher bekommt Facebook diese Informationen, sofern man diese nicht explizit selbst im Profil hinterlegt hat?!

Diese Informationen sammelt Facebook akribisch aus dem Verhalten/ den Aktivitäten jedes einzelnen aktiven Nutzers:

  • auf welche Beiträge / Werbung reagiert der Nutzer mit einem Klick oder gar kommentiert diese?
  • welche Seiten von Personen oder Gruppen hat man mit „Gefällt mir“ markiert?
  • mit welchen Unternehmen findet eine Interaktion statt?

Dazu kommen noch Kategorien, die Facebook selber festlegt. Z.B. „Vielreisender“ für Menschen, die sich häufig aus unterschiedlichen Ländern einwählen.

Aus diesen vielen Informationen entsteht ein Nutzer-Profil, das Facebook erlaubt, die Werbung extrem zielgruppengerichtet auszustrahlen. Diese Information dürfte für viele von Euch nicht so neu sein. Aber weißt genau, welche Informationen Facebook über Dich sammelt und welche „Schlüsse“ Facebook daraus ableitet?

 

Würdest Du gern die bei Facebook hinterlegten Interessen zu Deiner Person einsehen?

 

Seit kurzem gibt es diese Möglichkeit….

Ich bin vor einiger Zeit auf eine hilfreiche Chrome-Erweiterung gestoßen, die ich für Dich getestet habe. Mit deren Hilfe kannst Du die für Deinen Account hinterlegten Informationen nicht nur einsehen. Du kannst die Relevanz der angezeigten Themengebiete bewerten und sogar die für Dich uninteressante Kategorien löschen. So kannst Du gezielt Einfluss auf die Gestaltung Deines Newsfeeds und angezeigte Werbung nehmen. Hört sich gut an oder? 😉

Die Erweiterung gibt es momentan ausschließlich für den Chrome-Browser. Sie heißt „What Facebook thinks you like“. Sie lässt sich mit wenigen Klicks googeln und installieren. Nach der Installation startest Du wie gewohnt Dein Facebook und aktiviere die App in Deinem Chrome-Browser.  Jetzt hast Du einen Überblick über die gespeicherten Interessen und Informationen. Gibt es etwas, was nun überhaupt nicht Deinen Interessen entspricht? Dann kannst Du diesen Punkt mit einem Klick löschen. Nehme also Einfluss auf die Beiträge, die Dir angezeigt werden und gestalte Dein Facebook mit!

 

Wie kannst Du als Werbetreibender von dieser Erweiterung profitieren?

 

Zu Beginn dieses Beitrags habe ich erwähnt, dass bei der Gestaltung der Werbeanzeige die Interessen der Zielgruppe so exakt wie möglich definiert werden sollten. Dadurch vermeidest Du Streuverluste bei der Werbung und die Werbeanzeige wird für Dich unterm Strich günstiger. Die Gestaltung einer Werbeanzeige bei Facebook soll hier allerdings nur am Rande erwähnt werden. Worauf ich hinaus möchte, sind die Erkenntnisse, die Du aus „what facebook thinks you like“ ableiten kannst.

Hast Du einen Wunschkunden vor Augen und arbeitest vielleicht schon mit einem Kundenavatar? Falls ja, dann kennst Du Deine Zielgruppe schon ziemlich gut.

Stell Dir vor, Du hast im Bekannten- / Freundeskreis eine oder sogar mehrere Personen, die vielleicht nicht unbedingt Deine Kunden sind, aber Deinem Kundenavatar sehr entsprechen und somit theoretisch zu Deiner Zielgruppe gehören.  Hast Du? Perfekt!

Dann nimm Dir doch die Zeit und interviewe diese Personen zum Thema hinterlegte Facebook-Interessen. Daraus gewinnst Du mit Sicherheit hilfreiche Erkenntnisse, welche Kombinationen sich bei den Interessen ergeben können. Diese Informationen werden Dir helfen, Deinen Kundenavatar, wie ein Puzzle, weiter zu vervollständigen. Wenn Du diese Erkennstnisse bei der nächsten Werbeanzeige heranziehst, ergibt sich eine kleinere Zielgruppe, die jedoch viel genauer definiert wurde als vorher.

Als Beispiel nehme ich mal einen Hundebesitzer, der sich für Hundeerziehung interessiert, kombiniert damit könnte sich das Interesse „Outdoor“ ergeben, vielleicht mit dem Hobby „Geocaching“ ergänzt. Diese Konstellation ergibt eine „kleine aber feine“ Zielgruppe für das Thema „Outdoor-Kleidung“!

Versuche, Dich in Deine Zielgruppe hinein zu versetzen, denke ein wenig „um die Ecke“ . Damit verbesserst Du Dein Marketing!

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Kombinieren 😉

 

 

Grusel-Clowns – wie gehst Du mit dem Thema um?

Grusel-Clowns – wie gehst Du mit dem Thema um?

Grusel-Clowns: die Auswirkungen sind bereits jetzt dramatisch

Wie gehst Du mit dem Thema um?

 

Ich gebe zu, ich verfolgte das Thema Grusel-Clowns letzte Woche zwar in den Medien und machte mir zu den Beweggründen der sogenannten Grusel-Clowns (auch Horror-Clowns genannt) so meine Gedanken. Aber so richtig ins Grübeln kam ich gestern, als unsere Kinder nach den Herbstferien aus der Grundschule kamen und richtige Horrorgeschichten erzählten, die den Mitschülern in den Ferien angeblich passiert waren.

Es ging von „Ich bin am Wochenende drei Clowns begegnet und einer verfolgte mich sogar mit der Kettensäge“ bis „Die Killer-Clowns werden mit der Kettensäge in der Hand an Halloween an den Haustüren klingeln“. Somit ist schon mal klar, Halloween wird dieses Jahr nicht schaurig schön verlaufen und es werden noch viele aufklärende und beruhigende Gespräche bei uns zu Hause folgen.

Ähnliche Situationen schilderten mir Eltern aus dem Bekannten- und Freundeskreis, deutschlandweit.

Wie andere Eltern das Thema mit den eigenen Kindern behandeln und die Kids darüber aufklären, bleibt jedem selbst überlassen und hängt sicherlich stark von dem jeweiligen Kind ab. Wir führten gestern mit unseren Kindern (7 und 10) beim Abendessen Gespräche, was zu dem Thema Grusel-Clowns gerade da draußen los ist. Aber unsere Kinder kennen keine Bilder dazu, weder aus dem Fernsehen noch aus den sozialen Medien. Ich finde, die Kinderfantasie ist das eine, wenn dazu aber noch ein reales Bild kommt, würde es zumindest unsere Jüngste noch mehr verstören.

Als ich heute morgen unsere Tageszeitung aufschlug, sprang mir das Bild eines lächelnden Clowns ins Auge. Beim Lesen des Artikels stockte mir der Atem: „Der therapeutische Einsatz von Clowns in den Krankenhäusern sei wegen der Gruselwelle gefährdet“.

WAS? OH NEIN! Das Gefühl, welches ich dabei empfinde, ist Wut.

Jeder, der mit seinem Kind längere Zeit im Krankenhaus verbringen musste, weiß, wie wichtig die Besuche der „echten“ Clowns sind. Sie tun nicht nur dem kranken Kind gut, sondern auch dem Elternteil, welches das Kind in dieser Zeit im Krankenhaus begleitet. Für eine Weile die eigenen Schmerzen vergessen, etwas Lebensfreude zurückgewinnen, die eigenen Sorgen kurz vergessen und das eigene Kind wieder lachen zu sehen…. Unbezahlbar!!! Und das alles könnte bald nicht mehr stattfinden, weil da draußen irgendwelche Verrückten es lustig finden, sich als Clowns zu verkleiden und die Menschen zu erschrecken?!?!?

 

Was bewegt diese Menschen?

Über die Beweggründe dieser Menschen kann ich nur spekulieren: Dummheit? Blödheit? Falsches Verständnis für Humor? Tatsächlich böse Absichten? Das gehört wohl eher zum Fachgebiet von Psychologen und Psychiatern. Ich möchte mich diesem Thema von der anderen Seite nähern. Und zwar, wie gehe ich als Individuum mit den Videos und den Meldungen um, denen ich zum Thema Grusel-Clowns in den sozialen Netzwerken wie Youtube, Facebook etc. begegne?

 

Was kann jeder persönlich dagegen tun?

Ganz egal, was diese „Clowns“ antreibt: Ich bin der festen Überzeugung, dass man solche Videos in den sozialen Netzwerken ignoriert sollte, um diesen Spinnern die mediale Präsenz zu entziehen oder zumindest zu verkleinern. Je mehr Beachtung sie erfahren, desto mehr Trittbrettfahrer kommen hinzu. Dieses Phänomen der Grusel-Clowns lebt von der Viralität. Bei uns in der Stadt löste am Wochenende eine Meldung mit Clowns-Foto fast eine Hysterie aus, weil sie bei Facebook hundertfach geteilt wurde. Es stellte sich später heraus, dass das Foto ein Fake war.

Über die sozialen Netzwerke wie Facebook verbreiten sich solche Meldungen mit rasanter Geschwindigkeit. Vielen Benutzern bei Facebook & Co. ist leider immer noch nicht bewusst, dass sie für Verbreitung solcher Meldungen sorgen, in dem sie „nur“ auf den „Gefällt mir-Button“ unter dem Beitrag klicken. Ganz egal, ob sie sich dabei für den“ Daumen nach oben“ oder „das wütende Smiley“ entscheiden. Wenn jeder von uns solche Meldungen links liegen lässt, also gar nicht darauf reagiert – weder mit Smiley, noch Kommentaren natürlich erst recht nicht mit Teilen der Meldung, verlieren die Grusel-Clowns immer mehr Bühne.

Und jeder Darsteller lebt davon, eine Bühne zu haben….