Bist Du schon Social?

Oder warum Dein Unternehmen in den Sozialen Netzwerken vertreten sein sollte….

Die Idee für diesen Blog-Artikel entstand während einer Party, auf der ich eingeladen war. Während eines normalen Smalltalks wurde ich gefragt, was ich beruflich so machen würde. Als ich mich als Verfechterin von Online Marketing und Social Media outete, entstand plötzlich eine interessante Diskussion über Facebook & Co. Die anfängliche Meinung meines Gegenübers zum Thema Präsenz auf Facebook war folgende: „Am besten gar nicht dabei sein, dann bekommt man als Firma auch keine negativen Kommentare. Das kann einem die Existenz kosten.“

Wirklich????

Wie jedes Medium, bieten auch Soziale Netzwerke viele Chancen und Möglichkeiten, aber auch viele herausfordernde Interaktionen. Lass uns zuerst die Vorteile unter die Lupe nehmen.

Warum Facebook-Marketing?

In meinen Ausführungen werde ich mich überwiegend auf Facebook beziehen, weil dieser Kanal in Deutschland die meisten aktiven Nutzer hat und auch die Erwartungen für die nächsten Jahre eine Steigerung der Nutzer prognostizieren.

In diesem Artikel:

  • gehe ich detaillierter auf die Vorteile von Social Media für Ihr Unternehmen ein
  • zeige Dir, warum eine Facebook-Fanpage wichtig ist
  • gebe ich Empfehlungen für die ersten Schritte auf Sozialen Plattformen

Während meiner Recherche für diesen Artikel bin ich auf eine interessante Auswertung gestoßen. Diese zeigt die Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung von Social Media durch Unternehmen in Deutschland im Jahr 2015.

 

 

gründe facebook marketing online-olm
(Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/214159/umfrage/gruende-fuer-die-nutzung-von-social-media-durch-unternehmen/).

Meiner Meinung nach stellt diese Auswertung die wichtigsten Vorteile von Facebook & Co. sehr gut heraus:

  • Durch die Aktivitäten wie das Teilen von themenrelevanten Inhalte und das Posten in den entsprechenden Gruppen erlangt ein Unternehmen eine Steigerung seines Bekanntheitsgrades.
  • Durch Social Media wird die Kommunikation mit der Community (Kunden / potentielle Kunden /Interessenten) vereinfacht.
  • In Social Media Kanälen lassen sich Bedürfnisse wecken, die zu einer Umsatzsteigerung führen.

    Vielleicht fragst Du Dich gerade, wie das funktionieren soll? Im Suchmaschinenmarketing (SEM) wird der Nutzer unter Einsatz von Bannern und deren Einblendungen beworben. Dies erfolgt allerdings erst nachdem der Nutzer in der Suchmaschine aktiv einen Suchbegriff eingegeben hat und Google & Co. danach suchen lässt. Bei Facebook funktioniert es ganz anders. Jeder Nutzer, der sich auf Facebook bewegt, hinterlässt mit seinem Verhalten bestimmte Spuren. Das sind Informationen, die es Facebook ermöglichen, unsere Interessen und Vorlieben besser kennen zu lernen. Ich z.B. lese oft Beiträge zum Thema Hund und bin sonst auch noch sehr an dem Thema Nähen interessiert, weil beide Bereiche zu meinen Hobbies gehören. Wenn ich also auf Facebook unterwegs bin, erscheinen in meinem persönlichen News-Bereich gesponserte Beiträge (Werbeanzeigen), die sich mit diesen Themen beschäftigen. Die Einblendung von geschalteten Werbeanzeigen erfolgt also nach den Interessen bestimmter Zielgruppen. So können dem Facebook-Nutzer Produkte und Dienstleistungen angezeigt werden, von denen er vorher keine Kenntnis hatte. Durch diese Facebook-Vorgehensweise bin ich auf einige interessante Online-Shops für ausgefallene Stoffe gestoßen, die ich sonst vermutlich nicht entdeckt hätte. Inzwischen bestelle ich da regelmäßig meine Stoffe auf Vorrat. In meinem Beispiel resultiert die Umsatzsteigerung aus der Gewinnung neuer Kunden.

  • Beim Einsatz von klassischen Werbemedien, wie Anzeigen in einer Tageszeitung, sind die Streuverluste u.U. recht hoch, da der Leser der Zeitung nicht genau definiert werden kann. Wie alt ist er wohl? Was macht er am liebsten in seiner Freizeit? Bei Facebook hast Du die Möglichkeit, Deine Zielgruppen sehr detailliert zu definieren. So können bei der Schaltung von Facebook-Anzeigen (Facebook Ads) große Streuverluste vermieden werden. Damit erreichst Du eine zielgruppenorientierte Ansprache und kannst Dein Werbebudget gezielter und zielführender einsetzen.

Aber auch aus der Sicht der Suchmaschine ist eine Präsenz in Social Media sehr empfehlenswert, denn diese ist von Google oft besser auffindbar als die Firmen-Webseite.

Angst vor negativen Kommentaren?

Natürlich kann es vorkommen, dass sich ein unzufriedener Kunde, ob berechtigt oder unberechtigt, negativ über Dein Unternehmen äußert. Das kann er offline tun, das wäre nichts Neues 😉 Aber auch online gibt es inzwischen viele Gruppen / Diskussionsforen, wo Kritik hinterlegt werden kann und auf offene Ohren trifft…

Kurzum, wenn ein Nutzer unzufrieden ist und das auch kundtun möchte, hat er dazu viele Möglichkeiten. Und Du als Unternehmer bekommen u.U. nichts davon mit. Mit Google Alerts (https://www.google.de/alerts) kannst Du zwar herausfinden, ob über Dein Unternehmen / Deine Marke bereits „gesprochen“ wird. Hier kannst du allerdings nur bedingt den Sachverhalt erläutern und Stellung nehmen bzw. mit dem Kritiker nach einer Lösung suchen.

MEINE EMPFEHLUNG:

  • Biete Deiner Zielgruppe z.B. mit einer Facebook-Fanpage, eine Plattform an, auf der sich Deine Community äußern kann, ob positiv oder negativ.
  • Trete mit Deiner Zielgruppe in einen direkten Kontakt und hören gut zu!
  • Versuche, mit Deinen Inhalten einen Mehrwert für Deine Community zu bieten. Dieser Mehrwert könnten je nach Branche und Zielgruppe z.B. Tutorials oder Videos sein, die im Support immer wieder auftretende Fragen klären oder z.B. bei häufigen Problemen die Lösungsmöglichkeiten zeigen.
  • Beziehe Deine Community in die Weiterentwicklung Deiner Produkte und Dienstleistungen mit ein. Das ist die beste und günstigste Marktforschung, um die Bedürfnisse und Probleme Deiner Zielgruppe besser zu verstehen.
  • Behalte die Diskussionen und Äußerungen im Blick. Beachte dabei unbedingt die wichtigsten Regeln für die Kommunikation auf den Sozialen Kanälen.

Du kennst diese Regeln noch nicht? Dann bist Du der richtige Leser für meinen Artikel, der sich mit den 8 wichtigsten Regeln für die Kommunikation auf einer Facebook Fanpage befasst.


FAZIT:

Große Firmen sind schon lange auf Facebook. Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und lokale Geschäfte ist der Einsatz von Social Media empfehlenswert.

Erste Schritte:

  • Definiere feste Verantwortlichkeiten im Umgang mit Anfragen, Support-Themen etc. Beauftrage einen Social-Media-Manager (intern oder extern), die Anfragen zeitnah und kompetent zu beantworten. Eventuell wird sich dieser bei komplexen Themen vorher mit den Verantwortlichen für das jeweilige Thema rücksprechen wollen.
  • Denke an die Empfehlungen, die ich Dir gegeben habe:
    • Höre Diener Community zu
    • Interagiere mit ihr
    • Unterstütze sie bei Fragen und Problemen
    • Binde die Community in ihre Wertschöpfungskette ein

=> Mit diesen Maßnahmen bildest Du eine starke Community, die hinter Dir und Deiner Marke steht.

Nutze den Werbeanzeigenmanager (Facebook-Werbung), um die Reichweite Deiner Beiträge zu erhöhen und neue Interessenten anzusprechen. Im Gegensatz zum Suchmaschinenmarketing ist das Preis-Leistungsverhältnis für die Werbung auf Facebook deutlich besser. Vorausgesetzt, Du kennst bereits Deine Zielgruppe.

Facebook entwickelt sich zur wichtigsten Werbeplattform im Netz. Lasse Dir die Chancen nicht entgehen und sei dabei!

Meinen Gesprächspartner auf der Party konnte ich im Laufe unserer Diskussion von den Vorteilen für sein Unternehmen durch den Einsatz von Social Media überzeugen und er wollte sich mit dem Thema Facebook Fanpage näher auseinandersetzen. Wie sieht es mit Dir aus?

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